Filmschnipsel
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Filmschnipsel
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Filmschnipsel
3 (5,3MB, WMV-Format)






Hier hat Helmut Huhn 7 seiner Boote in
einer Reihe aufgestellt !
Alle Boote sind in ihrer Technik
gleichartig ausgerüstet. Die Fahrfunktionen eines Bootes sind in drei
Betriebsarten aufgeteilt. Die Steuerung erfolgt mit einer Tipp-Anlage. Für die
Steuerung jedes Bootes stehen 16 Tonkanäle zur Verfügung (4fach
Zeitmultiplex-Verfahren). Ein fünfter Tonkanal hat 7 Schlüsseltöne, damit 6
Boote separat angesprochen werden können. Der 7. Ton steuert alle Boote
gleichzeitig.
Mit dem Einschalten des Bootes über
einen Dauermagnet wird die Betriebsart 1 aktiviert. In den ersten 2 Sekunden
kompensiert ein Motorpoti den möglicherweise geänderten Luftdruck, so dass
unterschiedlicher Luftdruck keine Auswirkung auf die Tauchtiefe hat.
In Betriebsart 1 wird nur der
Kolbentank angesprochen, mit den Funktionen: 1. Tank leeren, 2. Tank füllen bis
zu einem Restauftrieb von 12,5 Gramm, 3. Tank füllen bis auf einen Untertrieb
von 12,5 Gramm, 4. Aktivierung der statischen Tiefenregelung auf einer Tiefe von
0 bis 3,5m. Mit dieser Funktion steht das Boot "still wie ein Hecht",
allerdings mit einem sehr langsamen vertikalen Regelhub von +/- 1,5cm. Dieses
Gewichtsregelfenster von insgesamt 25 Gramm ist verschiebbar, wodurch eine
effektive Bootsgewichtsänderung möglich ist.
Mit der Betriebsart 2 ist die
manuelle Fahrweise des Bootes aktiviert. 3 Fahrstufen (6, 12 und 24 Volt) für
Vor- und Rückwärtsfahrt bilden den Antrieb. Die für eine Tipp-Anlage
typischen Ruderbewegungen für die Tiefenruder und das Seitenruder sind in ihrer
Geschwindigkeit und Kraft bootsspezifisch angepasst. Werden die beiden
Tiefenruder (wie bei einem Haifisch die Kiemenflossen) vom Sender nicht bedient,
übernimmt der Längs- und Querlagegeber die Steuerung der Flossen. Bei
Rückwärtsfahrt erfolgt die Steuerung der Tiefenruder mit umgekehrten
Vorzeichen, wodurch die horizontale Führung des Bootes erhalten bleibt.
Mit der Betriebsart 3 ist die
vollautomatische Fahrweise eingeschaltet. Das Boot kann jetzt selbständig, mit
abgeschaltetem Sender fahren. Die vorher eingegeben Daten waren: 1. die Richtung
über den Kompass, 2. die Tiefe über den Tiefensollwert, 3. die erste
Geschwindigkeitsstufe, 4. aktive Lageregelung. Die Fahrt wird über ein
Zeitrelais nach 3 Minuten abgeschaltet. Sind mehrere Boote im Wasser und haben
alle die gleiche Vorgabe, kann Konvoi-Fahrt gemacht werden. Über den
Synchronkanal können alle Boote gleichzeitig den Befehl zur Wende erhalten. Die
notwendige Korrektur eines Bootes kann über den jeweiligen Schlüsselton
erfolgen.